Fake news: Gehen, wenn’s am Schönsten ist!

Kurz vor 21:30 Uhr am Montag, den 10. September. 2007 war es auch ein Montag, und um diese Zeit sind Papa, J. und ich wohl gerade auf den Krankenhausparkplatz gefahren. Gleich kommt meine Mutter und sagt „Erik ist gerade verstorben.“

Ich weiß nicht, Erik, Du bist doch nicht VERstorben! GEstorben, sicher. Ich glaube, Du hast das entschieden, weil es zu viel war, weil Du nicht mehr wolltest. Und das ist völlig ok. Mit diesem Teil von Deinem Tod bin ich völlig im Reinen.

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Brechen: ab, auf oder ins Essen!

„Brechen Sie auf zu neuen Ufern!“ – so stand es auf der Kotztüte, die die freundliche Airline auf unserem Sommerurlaubsflug nach Irland für uns bereitgelegt hatte. Kotztütenhumor. Wat? Schon wieda Irland? Gibt’s da ein Muster bei Frollein W.? Gibt es durchaus, durchaus! Im Juli hatte ich die große Freude, mit dem Mann das Land der irren Iren zu bereisen, und es war ach so wunderschön! Aber darum geht’s hier heute gar nicht primär, sondern eben um Ab-, auf- und ins-Essen-brechen.

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Mir doch egal, wo ich sterbe! Begegnungen.

„Macht das Spaß, junge Frau?“ – „Wie bitte?“ – „Na macht das Spaß, da rumzudrücken?“ Ich schaue von meinem schlauen Telefon auf und blicke in zwei kleine, wache blaue Äuglein, die mich interessiert vom Sitz gegenüber anschauen. „Ich lese ein Buch“, antworte ich dem älteren Herrn und zeige ihm fast entschuldigend meine Kindle-App. Weiterlesen

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Krisentraining: alleine ESC schauen

Ich habe es getan. Ich habe meine psychische Belastbarkeit bis aufs äußerste getestet und den ESC, den Jurowischn Zong Kontest, alleine geschaut. Keine Hilfestellung durch Therapeuten, keine harten Drogen. Nicht mal der Mann war zum Händchenhalten zur Stelle, fröhnt er doch der eigenen Musiziererei im tiefen Osten des Landes. Ich habe es tatsächlich geschafft, mir alle 26 Beiträge anzuschauen – die Auswertung läuft noch, aber das packe ich nicht. Stattdessen raus mit dem Laptop auf Balkonien. Weiterlesen

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So sieht das Land von Mrs. Mörkel aus, wenn man unterm Rettungsschirm sitzt – (t)i(e)rische Vorstellungen

Bevor ich hier zu später Stunde meine Gedanken ausschütte, muss ich kurz diesen fulminanten Frühlingstag loben! Wie großartig ist es, endlich wieder ohne Kleidung in sieben Lagen draußen sitzen zu können?! Ich sitze endlich wieder mit meinem Laptop auf dem Balkon – Balkoooohooon! Juchuh! Ich glaube gar, dass meine mittlerweile vierwöchige Erkältung stante pedes in einen ausgewachsenen Heuschnupfen übergegangen ist! Und wie anders war es noch letzte Woche… da erwachte ich in Irland zum ungeduldigen Blöken der beiden Schafe, die vor meinem Fenster im Schnee standen… Weiterlesen

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Ich will den Bücherbus zurück!

Da bin ich wieder! Nicht etwa Faulheit hatte mich davon abgehalten, mich auf dieser schönen Plattform zu ergießen, nein! Vor drei Wochen hatte ich noch im Brustton der Überzeugung verkündet, dass ich ziemlich immun gegen jegliche Art grippaler Infekte sei – und eine Woche später lag ich flach! Damit bin ich einer der 6,2% der Arbeitnehmer, die es in diesem Monat einfach mal weggehauen hat. Weiterlesen

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Du versuchst es nur nicht richtig!

Liebe Gemeinde,

ist euch schon mal aufgefallen, dass es bei den Dingen, „die man sich einfach angewöhnen muss“ eine klare moralische Hierarchie gibt? „Was redet sie?“, denkt ihr euch, und ich will euch natürlich nicht im Dunkeln darüber lassen. Weiterlesen

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Der Himmel verändert sich nicht

Ich weiß nicht mehr, wo ich den Spruch gehört habe, oder wie er genau ging, aber es war sinngemäß so: Der Himmel verändert sich nicht. Das Geschehen an ihm ändert sich, es gibt Wolken, Sonne oder Sterne. Er ändert aber nicht sein Wesen, er bleibt immer der Himmel. Weiterlesen

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Die Anti-Hits 2017

Geklaut von meinem eigenen Facebook 😊

2017 kann ich mich nicht eindeutig entscheiden, welcher Musiktitel eigentlich auf meiner persönlichen Anti-Liste diesmal ganz oben steht. Da ich mein Sprach-Ohr nicht abstellen kann, rangieren ganz oben alle Tiefgang heuchelnden oder In-den-Reim-zwingenden Ergüsse unserer deutschen Barden – ganz oben, bei aller Sympathie: Mark Forster. 

International fällt mir die Wahl um einiges leichter: „Despacito“ geht erstens gehörtechnisch nicht mehr, und zweitens: Text? Muss das so? Platz 1 in diesem Jahr mit größtem Vorsprung: „Galway Girl“ von Ed Sheeran! („She played the fiddle in an Irish band, but she fell in love with an English man“ – really?!)

Mein jahresübergreifender Kandidat für die schlechtesten Texte, ebenfalls bei höchster Sympathie: Samu Haber / Sunshine Avenue. Geht nicht. Das geeeehhht niiiiicht!

Fertig 🙂

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Integrier dir!

Integration ist ja so’n Thema, ne? Als die sogenannten Gastarbeiter in den 50er Jahren in unser schönes Land kam, war es noch kein Thema. Zu einem solchen wurde es erst, als man bemerkte, dass Integration nicht stattgefunden hatte. Aber dann sollten sie es bitte nachholen mit der Integration. In den 90ern waren es die Ex-Yugoslawen (weil wir die unterschiedlichen Volksgruppennamen noch gar nicht in unsere Gehirne integriert hatten, mussten wir sie halt so nennen), die sich hoffentlich schnell integrieren würden. Polen, Russen, Syrer – alles gut, solange sie sich integrieren!

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